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                Räume Heizen

                Heizung aufdrehen, warten – man sollte meinen, dass richtiges Heizen gar nicht so schwer ist. Aber das täuscht. Es gibt einige Fehler, die auftreten können und die kosten Sie nicht nur viel Geld, sondern auch eine Menge Komfort. Deswegen zeigen wir Ihnen hier, wie Sie Ihre Räume heizen sollten, um maximalen Komfort und geringe Rechnungen zu erhalten. Wir verraten Ihnen, wie viel Leistung Ihre Heizkörper brauchen, was es mit dem hydraulischen Abgleich auf sich hat und geben Ihnen ein paar nützliche Tipps an die Hand, mit denen Sie wohlig warm und mit ein paar Euros mehr auf dem Konto durch den Winter kommen.

                Die Wahl des richtigen Heizkörpers

                Bevor Sie sich um die Größe des Heizkörpers Gedanken machen, müssen Sie sich erst einmal für ein konkretes Modell entscheiden. So gut wie jede Generation bringt neue Heizkörper hervor und die unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Optik. Hier sehen Sie eine kleine Auflistung der geläufigsten Modelle.

                Die Geräte haben alle andere Stärken sowie Schwächen. Schauen wir uns die Geräte gleich also einmal genauer an. Vorher klären wir aber noch eine wichtige Frage:

                Was ist besser: Konvektion oder Strahlungswärme?

                Heizkörper wärmen Sie und Ihr Heim auf zwei Arten: mit Konvektion oder Strahlungswärme. Es kommt nicht selten vor, dass sich ein Gerät beider Methoden bedient, doch in der Regel ist eine Methode die dominierende. In einem Satz könnte man sagen: Bei Konvektion wird die Luft und bei Strahlungswärme werden Objekte erwärmt. Konvektion funktioniert also mithilfe von Luftzirkulation. Der Heizkörper zieht kalte Luft an und wärmt sie anschließend. Dadurch dauert es ein bisschen, bis ein ganzer Raum komplett aufgeheizt ist. Konvektion führt außerdem dazu, dass warme und kalte Luft ungleichmäßig im Raum verteilt sind. Durch die Luftbewegung wird zudem auch noch Staub aufgewirbelt, was für Allergiker problematisch sein kann. All das passiert bei Strahlungswärme nicht. Die kennen Sie von der Sonne. Sie erwärmt Ihren Körper, Wände, Böden und Möbel direkt, ohne Staub in der Luft zu verteilen.

                Ventilheizkörper

                Hierbei handelt es sich um eine spezielle Unterart von Heizkörpern. Alle Ventilheizkörper verfügen über mindestens sechs Anschlüsse. Sie haben außerdem schon ein eingebautes Ventil. Sie benötigen also nur noch einen Thermostatkopf, der sich dann direkt am Heizkörper anschließen lässt.

                Planheizkörper

                Ihr Alleinstellungsmerkmal ist die glatte Oberfläche, die sie optisch wesentlich ansprechender macht. Ein Großteil der Modelle ist auch mit Wärmeleitblechen ausgestattet und gehört somit rein technisch zu den Konvektoren. Ob ein Planheizkörper Bleche hat oder nicht und wie viele Heizflächen er besitzt, erkennen Sie an der Typenbezeichnung. Die erste Zahl sagt aus, wie viele Heizplatten das Gerät hat. Mit der zweiten Ziffer ist die Anzahl der Konvektionsblechreihen gemeint.

                Austauschheizkörper

                Mit diesen Modellen tauschen Sie ganz leicht alte Gliederheizkörper aus. Ihre Anschlüsse haben die gleichen Maße. Beim Wechsel ist es also nicht notwendig, die Rohre neu zu verlegen. Das spart Geld, Arbeit und verursacht weniger Schmutz.

                Konvektoren

                Das entscheidende Merkmal dieser Heizkörper sind die Wärmeleitbleche. Die befinden sich in der Regel zwischen zwei wasserführenden Platten und sie machen die Heizkörper äußerst effizient. Gleichzeitig stellen die Konvektionsbleche aber auch eine Schwäche dar: Zwischen ihnen sammelt sich Staub, der sich nur mit Mühe wieder entfernen lässt.

                Röhrenheizungen

                Röhrenheizungen stammen direkt von den Gliederheizkörpern ab. Anders als die stämmigen Vorfahren kommen sie aber noch häufig zum Einsatz. Insbesondere in Bädern sind sie beliebt, da sie sich optimal zum Trocknen von Handtüchern eignen. Sie sind außerdem zierlicher und nicht so auffällig.

                Infrarotheizung

                Das sind die wahren Meister der Strahlungswärme, denn sie nutzen diese Methode ausschließlich. Sie haben darüber hinaus noch viele weitere Vorteile. Infrarotheizungen liefern sofort nach dem Einschalten eine angenehme Wärme. Sie lassen sich von Laien in wenigen Minuten montieren und sie sind äußerst unauffällig, teilweise sogar richtig dekorativ. Einige Infrarotheizungen tarnen sich als hübsche Alubilder, sie haben aber einen großen Nachteil: Trotz ihrer Effizienz kostet ihr Betrieb noch viel Geld, denn sie laufen mit Strom.

                Designheizkörper

                Sie sehen aus wie Spiegel, haben moderne Formen, sind besonders schlank und wollen gesehen werden. Mit Designheizkörpern wärmen Sie Ihre Räume nicht bloß – Sie gestalten sie.

                Fußbodenheizung

                Anders als die anderen Modelle kommt die Fußbodenheizung nicht an die Wand. Sie sitzt im Boden und abhängig von der Art entweder direkt im Estrich oder in der Dämmschicht. Man unterscheidet hier zwischen Nass- und Trockensystemen. Bei Nasssystemen müssen Sie die Heizungsrohre im Estrich auslegen. Diese Methode empfiehlt sich bei Neubauten. Wer nachträglich eine Fußbodenheizung einbauen möchte, kann auf Trockensysteme zurückgreifen. In beiden Fällen spendiert die Fußbodenheizung hauptsächlich Strahlungswärme. Sie ist zudem quasi unsichtbar.

                Wandheizung

                Wandheizungen funktionieren ähnlich wie ihre im Fußboden liegenden Pendants. Im Vergleich zu den Fußbodenheizungen haben sie jedoch eine wesentliche Schwäche: Vor den beheizten Wänden dürfen keine Möbel stehen.

                Heizleistung berechnen – so geht's

                Je größer ein Raum ist, desto mehr Leistung muss eine Heizung erbringen. Das ist wohl allen klar, doch neben der Größe spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Um die notwendige Leistung Ihrer Heizkörper zu berechnen, müssen Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

                • die Deckenhöhe
                • die Fläche
                • den Zustand der Dämmung
                • Vor- und Rücklauftemperatur der Heizungsanlage

                Bedauerlicherweise ist es eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, mit all diesen Werten die Heizleistung zu berechnen. Glücklicherweise gibt es auch eine Alternative, die wir Ihnen hier vorstellen möchten. Für den schnellen Weg brauchen Sie nur

                • die Raumfläche,
                • Ihre Wunschtemperatur und
                • das Baujahr Ihres Hauses.

                Anhand des Baujahres erfahren Sie, wie viel Leistung Ihre Heizung pro Quadratmeter benötigt. Altbauten, die bis zum Jahr 1982 gebaut wurden, verlangen nach ca. 112, 122 bzw. 142 Watt pro Quadratmeter. Die Werte beziehen sich auf eine Wunschtemperatur von 18, 20 oder 24 °C. Wenn das Gebäude zwischen 1983 und 1994 entstanden ist, dann zählen die Werte 90, 99 und 116 Watt pro Quadratmeter. Bei Häusern, die später erbaut wurden, rechnen Sie mit 74, 81 oder 95 Watt pro Quadratmeter. Nehmen Sie nun eine dieser Zahlen und multiplizieren Sie sie mit der Fläche des Raumes, den Sie beheizen möchten – und voilà: Das ist die Leistung, die Ihre Heizkörper erbringen müssen.

                Der hydraulische Abgleich – was steckt dahinter?

                Bei größeren Heizsystemen passiert es schnell, dass sich die Wärme ungleichmäßig verteilt. Ein Heizkörper ist somit nicht in der Lage, die gleiche Temperatur wie ein anderer zu erreichen oder benötigt dafür viel mehr Zeit. Für gewöhnlich sind die Heizkörper betroffen, die am weitesten entfernt von der Heizanlage liegen. Der Grund dafür ist ein Ungleichgewicht des Druckes. Während die unten liegenden Heizkörper ausreichend oder oftmals sogar zu viel Wasser abbekommen, reicht es für die weiter höher liegenden nicht mehr aus. Das führt abgesehen von der schlechteren Heizleistung auch zu Energie- und somit Geldverschwendung sowie einem lauten Rauschen in den Heizungsrohren. Mit dem hydraulischen Abgleich lässt sich dieses Problem verhindern.

                Beim hydraulischen Abgleich wird dafür gesorgt, dass weder zu viel noch zu wenig Wasser in die Leitungen gelangt. Es kommt nur so viel zum Einsatz, wie wirklich benötigt wird. Wer ein Rauschen oder kühle Heizkörper in seinem Haus bemerkt, sollte also einen Fachmann für einen hydraulischen Abgleich beauftragen. Falls Sie eine Förderung für die Erneuerung Ihrer Heizung beantragen möchten, ist der Abgleich sogar Pflicht.

                Richtig heizen – der Staat hilft dabei

                Wer seine Heizungsanlage auf den neusten Stand bringen und energieeffizienter machen möchte, der kann sich an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA) wenden. Die KfW vergibt Zuschüsse und Kredite an Bauherren, die ihre Heizung umweltfreundlicher gestalten möchten. Das gilt auch für das BAFA. Von dort gibt es Unterstützung für alle, die in Zukunft auf erneuerbare Energien setzen wollen. Beim Ausbau eines smarten Heizsystems hilft das Amt ebenfalls. Informieren Sie sich also genauer bei den jeweiligen Instituten.

                Seien Sie clever, heizen Sie smart

                Das Haus wird smarter. Lichter, Lautsprecher, Alarmanlagen und auch Heizungen lernen neue Tricks. Mit diesen Tricks steigert sich der Komfort in Ihrem Haus und Sie sparen bares Geld.

                Richtig heizen leicht gemacht mit smarten Thermostaten

                Smarte Heizkörperthermostate sind der erste und einfachste Schritt, um das Klima zu Hause zu verbessern. Die alten Thermostate lassen sich normalerweise einfach gegen die neuen Geräte austauschen. Anschließend bedienen Sie Ihre Heizungen nur noch über Ihr Telefon oder Tablet. Dort lassen sich auch Heizprogramme einstellen. Sagen Sie Ihrer Heizung beispielsweise, dass sie nur morgens und abends heizen soll. So ist es vor der Arbeit und nach Feierabend angenehm warm in Ihrem Haus, ohne dass die Heizung den ganzen Tag umsonst lief. Über Ihr Smartphone lassen sich auch spontan Änderungen vornehmen. Sie fahren ausnahmsweise früher heim? Dann öffnen Sie die entsprechende App auf Ihrem Handy und drehen Sie Ihre Heizung schon mal auf.

                Sensoren und Apps – für noch mehr Effizienz beim Heizen

                Wenn Sie die Thermostate mit Fenstersensoren und noch umfangreicheren Apps koppeln, sparen Sie langfristig noch mehr. Ihre Heizung erkennt so offene Fenster und reagiert entsprechend darauf. Bestimmte Apps arbeiten zusätzlich mit Informationen aus dem Wetterbericht. Falls die Sonne besonders kräftig scheinen soll, senkt die App vorsorglich die Temperatur, damit sich die Räume nicht zu stark aufheizen. Heiztipps gibt es auch direkt aufs Smartphone. Die Apps analysieren Ihr Heizverhalten über einen langen Zeitraum und sind aus diesem Grund imstande, äußerst akkurate Ratschläge zu liefern. Sie erinnern Sie auch ans Lüften, damit Schimmel in Ihrem Heim keine Chance hat.

                Schnell und unkompliziert zu mehr Wärme: Heizgeräte auf Rädern

                Vielleicht ist die Heizung in einem Ihrer Räume zu klein und Sie möchten oder können sie nicht sanieren. In manchen Fällen ist ein mobiles Gerät günstiger, denn die Installation kostet Sie keinen einzigen Euro. Stecker rein, fertig – so einfach funktioniert das mit diesen Heizungen. Doch damit sie sich kostentechnisch wirklich lohnen, dürfen sie nur spärlich eingesetzt werden. Sie verbrauchen viel Energie.

                Wenn Sie sich besonders schnell Wärme wünschen, dann empfehlen sich Keramik- oder Schnellheizer. Die treiben die Kälte ohne Verzögerung aus Ihren Knochen. Infrarotstrahler sind ebenfalls recht zügig und dazu auch noch leiser als die relativ lauten Schnellheizer, die übrigens auch nicht gerade dafür bekannt sind, gleichmäßige Wärme abzuliefern. Für gleichmäßige Wärme greifen Sie lieber zu Konvektoren oder Radiatoren. Die sind auch die erste Wahl, wenn es darum geht, Räume eine etwas längere Zeit auf einer bestimmten Temperatur zu halten.

                Grundlegende Tipps – so heizen Sie Ihr Heim richtig

                Wussten Sie, dass ein Grad weniger gleich sechs Prozent Energieeinsparung bedeutet, und wussten Sie auch, dass viele Ihrer Räume wahrscheinlich zu warm sind? Mit ein paar wenigen Handgriffen verbrauchen Sie bis zu 50 Prozent weniger Energie. In Ihrem Schlafzimmer kommen Sie beispielsweise am besten zur Ruhe, wenn das Thermometer 16 bis 18 °C anzeigt. Im Flur reicht das ebenfalls. Das Wohnzimmer darf mit 20 °C etwas wärmer sein und im Bad wird es mit 23 °C erst so richtig gemütlich – natürlich nur tagsüber. Nachts oder wenn Sie unterwegs sind, schrauben Sie die Temperatur herunter – um maximal 4 bis 5 °C. Ohne Thermostatsteuerung geht das ganz einfach mithilfe der Stufen auf den Thermostatköpfen. Eins steht für rund 12 °C, zwei für 16 °C, drei für 20 °C, vier für 24 °C und fünf für 28 °C. Stellen Sie jetzt alle Heizungen richtig ein und freuen Sie sich in ein paar Monaten auf eine niedrige Heizkostenabrechnung.

                Projekt: Heizung